Die Reise zurück zu Dir..

Die Diskrepanz zwischen „meiner“ Welt und der äusseren…

Kennt Ihr das, man kommt in eine Situation hinzu in welcher man spontan auf etwas reagiert, mit einem Schmunzeln, einer Bemerkung oder dergleichen und anschliessend merkt, hier hat man selbst die Situation falsch eingeschätzt?

Es ist seltsam, wie man direkt, ohne lang zu überlegen auf etwas im Aussen reagiert, obwohl man selbst noch in einer völlig anderen Welt als der andere ist und merkt dennoch während der Reaktion, hier lief was schief – hier hat man selbst auf etwas ganz anderes reagiert als der andere und ist dann gleich noch präsenter in der aktuellen Situation, damit man selbst nicht auffliegt und der andere es nicht bemerkt. Und das besonders kuriose daran ist, dass würde ein Dritter diese Situation betrachten ein völlig andere sicht auf die Situation hat, entweder meint, dass absolute Harmonie besteht oder registriert, dass hier irgendwie 2 unterschiedlich gerichtete Platten aufeinander krachten und keiner sich die Blösse geben möchte, „falsch“ gelegen zu haben.

Und wenn man hierzu  noch reflektiert versucht, dies zu begründen, noch eine völlig andere Meinung über die Situation entsteht und völlig andere Situationen in bezug auf diese betrachtet werden. Mir ging es gerade in einer solchen Situation so und musste schmunzeln, da das Leben mir mal wieder auf wundervolle Art spiegelte, wie sehr ich mir meine eigene Realität erbaue, meine in dieser gefangen zu sein und den Trugschluss, dass es DIE absolute Realität gar nicht gibt nicht bemerke. Ich gaukle mir etwas vor, dass ich so oder so bin und habe dabei nur oft genug noch nicht den Schatten dahinter erkannt, wo ich mich eigentlich nur „mal wieder“ weigere, genauer hinzuschauen und meine eigene Realität in Frage zu stellen.

Passend hierzu habe ich heut auch von Veit noch einmal einen älteren Podcast bzgl. Schattenarbeit gehört und fühlte mich ertappt. Jedoch weiss ich inzwischen, dass es nicht mir nur so geht, wie ich vor paar Jahren noch annahm, sondern fast allen mit unterschiedlichen Themen und inzwischen lerne, diese Schatten liebevoll anzunehmen als sie weiter zu leugnen. Sie sind meine eigenen Babys, die ich mir über all die Jahre angesammelt habe, teils unbewusst übernommen, teils aus solchen Fehleinschätzungen der Situation mir selbst erschaffen oder einfach Eigenarten, die mich selbst an mir nerven, jedoch nicht zu meinem Selbstbild passen. Doch all dies bin ich und warum sollte ich noch länger all diese Schattenseiten ablehnen? Sie zeigen sich doch immer wieder auf so liebevoll, nervige Art wie ein Postbote, der einfach nur endlich seinen Brief abgeben will, der meist auf den 2. Blick ein wundervolles Geschenk enthält und dich noch freier das Leben erfahren lässt.

Und ganz besonders kurios daran ist, dass ich oft meine, dass sich vieles schon inzwischen miterledigt hat und dann ganz unerwartet der Postbote erneut mit dem Brief dasteht, da man scheinbar etwas überlesen und ignoriert hat. Der Postbote des Lebens ist dabei einfach irre geduldig, er wird dir den Brief solange darbieten, bis du ihn endlich wirklich gelesen und verstanden hast. Duu kann jegliche Reaktion auf diesen Brief durchspielen, doch erst wenn er wirklich gesehen und man den Inhalt verstanden hat, kann er sich wirklich auflösen. Mir ist bewusst, wieviele Arten ich bei manch solcher Briefe bisher schon durchgespielt habe  und welche Ablenkungsmanöver versucht, doch die Botschaft kommt immer wieder bis ich endlich mein Ego rauslasse und den Inhalt wirklich verstehen will. Nur so kann das Wunder der Erkenntnis geschehen. Und dies nicht selten, wo ich mich selbst frage, was das Brett vor meinem Kopf hätte noch anstellen sollen, um endlich gesehen zu werden – im rosa Tütü mit einem Affen tanzend? Muss dabei grad selbst über mich lachen und frag mich dabei, wieviele solcher Bretter jetzt gerade in genau dieser Form ungesehen vor mir tanzen, weil ich sie noch immer ignoriere…

Daher hört euch bitte den Podcast von Veit Lindau an und gebt mir gern Feedback, wie ihr dies seht?

In Liebe und Dankbarkeit, Eure Daniela

Warum der Reise einen Platz im Leben einräumen?

Ihr wundert Euch, warum ich so offen über meinen Weg berichte und denkt, dies ist bemerkenswert? Nein, ist es nicht. Ich spüre nur den tiefen Drang anderen den Weg zu erleichtern, endlich sich auf die Reise zu begeben, nicht mehr zu warten, sich zu trauen und tief in sich zu erforschen, was da wirklich ans Licht will. Ich bin davon überzeugt, dass wir alle ein wundervolles, einzigartiges Geschenk für die Welt haben, wenn wir uns trauen würden, diesem Raum zu geben. Stattdessen versuchen wir unseren Standort in der Welt zu bestimmen, wundern uns, warum wir scheinbar so vieles nicht gebacken bekommen, fühlen uns unnütz und haben ein tiefes inneres Gefühl, dass da eine Lehre in uns ist, die gefüllt werden will oder betäubt werden muss. Wir wollen das Leben in seiner vollen Intensität erfahren und nicht irgendwann sagen müssen, was wäre gewesen,  wenn ich mich getraut hätte und uns letztlich auf eine irrwitzige Art als Versager fühlen, da wir uns nicht getraut haben.

Es hat sich die Welt die letzten Jahrzehnte so wahnsinnig gewandelt und vieles was für unsere Eltern noch richtig war, ist es heute nicht mehr für uns. Die Welt wird schneller, digitaler, wir haben das Gefühl, unser Leben zerrinnt uns zwischen den Fingern, indem wir sinnlos Zeit auf den Social Media Kanälen verbringen. Es fühlt sich zwar für den Moment gut an, wenn jemand unseren Post likt, wir einen motivierenden Spruch sehen, wo wir „Gefällt mir“ klicken können und somit unsere Meinung in der Welt einen Wert zu haben schein, doch letztlich, sobald wir das Handy weglegen sind wir wieder in unserer materiellen Welt gefangen sind, wo es darum geht, die nächste Miete zu bezahlen, unsere Familie glücklich zu machen, den Kindern Druck zu machen, damit sie pünktlich in der Schule und wir auf Arbeit sind oder der der tickenden inneren Uhr zu entkommen, Dates zu absolvieren und den digitalen Austausch aufrecht zu halten um endlich den Traumpartner zu finden und uns bis dahin auf Dates zu langweilen. Es gibt so viel, was wir scheinen tun zu müssen, dass für die innere Stimme, das eigene Herz keine Zeit zu sein scheint und ohnehin macht dies ja eh keinen Sinn, da wir uns ja als Planet eh alle zerstören…

Ihr seht, es gibt so vieles, was augenscheinlich dagegenspricht und es nutzlos erscheinen lässt, sich zu überwinden, und sich seinen eigenen Ängsten zu stellen. Wofür soll all dies gut sein? (Ich komme schon allein, beim Schreiben in diese depressive Stimmung..) Doch da gibt es diese wundervollen Sonnenuntergänge, diese Momente, wo man den Partner in die Augen schaut und diese tiefe Liebe spürt, die einen fast zerreißt und man nicht weiß, wie man diese aushalten soll, da es sooo irre schön ist und den Körper zittern lässt vor Freude, in diese Augen zu sehen und in diesen sich irgendwie selbst zu sehen, tief in sich ist. Dieses Kind, welches voller Freude durch den Regen tanzt, neugierig die Welt entdeckt und staunt wie aus einer Raupe ein Schmetterling werden kann, wie eine solche Transformation möglich sein kann. Dieses Staunen und tiefe Vertrauen in die Welt, dass alles Gut und man beschützt ist.

Ihr seht, es gibt für beides einen sehr guten Grund. Ich für meinen Teil, finde es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen dem Leben nicht mehr standhalten können, welches sie meinen führen zu müssen und die Zahl an Depressionen und Burnout stetig zunimmt, bis letztlich das Herz entschließt, sich all dem zu entziehen und sich in eine andere Welt flüchtet. Eine Welt, die durch unsere Ängste geprägt ist und sich die Sehnsüchte in ihrer negativen Form zeigen, die wir ungeachtet haben links liegen lassen. Doch was wäre, wenn wir unserem Herz einen anderen Weg zeigen uns selbst eine beibringen unserer Stimme zu lauschen und unseren Ängsten bewusst zu begegnen, damit sie erlöst werden können und ein ungeahntes Potenzial in uns freisetzen.  Was, wenn wir selbst der Lehrer unseres Lebens sein können, bevor der Körper/Geist die Führung übernimmt. Wir haben immer im Leben die Wahl, welchen Weg wir einschlagen wollen und ob wir bewusst den Schmerz anschauen, uns von diesem befreien können oder er uns holt. Den egal wie wir uns entscheiden, der Schmerz in uns bleibt und will gesehen werden. Dieser Schmerz/ diese Angst war an einem Punkt in unserem Leben richtig und hat unser Herz geschützt. Es wäre falsch dies zu verfluchen, den es hatte seine Richtigkeit an einem Punkt in unserem Leben. Leider haben wir nur nie gelernt, wie wir dies auch wieder ablegen können, wo wir es nicht mehr brauchen und wieder zu diesem unbeschwerten Wesen von zuvor zurückkehren können. Und genau an dieser Stelle möchte ich ansetzen und helfen, diesen Teil von uns abzulegen, der uns von unserer wahren Größe abhält um unser Geschenk in die Welt zu tragen.

Auch möchte ich den Einwand der Schuld des Anderen entkräften. Jeder von uns hat einen anderen Seelenplan und jeder reagiert auf etwas anders, sodass etwas für den einen stimmig ist und den anderen verletzt. Jeder agiert so gut es für ihn richtig ist und letztlich entscheiden wir, was wir daraus für unser Leben machen. Es ist an der Zeit, selbst die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und den Schmerz in Stärke zu wandeln. Wir können nicht ändern, was uns passiert ist, doch wir können entscheiden, ob wir weiterhin das Opfer dessen sein möchten und weiterhin leiden oder uns wieder den schönen Seiten des Lebens zuwenden wollen. Es soll kein Freifahrtsschein sein, doch ein Appel daran die Verantwortung wieder zu uns zurück zu holen für unser Leben. Denn nur wir können uns selbst glücklich machen.

Somit kann ich nur erneut Euch bitten, den Schmerz bewusst anzunehmen und hinzuschauen, egal ob mit Hilfe, Meditation oder allein und dabei das eigene wunderschöne Licht in uns freizusetzen, dass die Welt verdient hat von uns geschenkt zu bekommen. Die Natur beschenkt uns mit so unendlichem Reichtum und auch wir sollten unser schönstes Geschenk/ Licht ihr schenken.

Der Beginn meiner Reise

Im Herbst 2016 , als ich bei meinem ersten Seminar war, welches eigentlich „nur“ der logische Einstieg in die Planung der nächsten Schritte werden sollte. Ich freute mich darauf und war neugierig auf das, was mich dort erwarten würde. Eine simple Frage liess mich jedoch mein bisheriges Leben in Frage stellen – „Was willst Du wirklich in Deinem Leben / Was sind Deine wahren Träume?“ Ich saß da und liess die Frage auf mich wirklen. Was wollte ich wirklich? Familie, Partner, Kinder, Erfolg, Geld… – ich wusste, was ich hätte eigentlich „einfach“ nur aufschreiben müssen, was „richtig“ gewesen wäre, doch ich spürte zu all dem nichts mehr. Es fühlte sich leer an und ich begriff – hier läuft etwas richtig schief…

Dies war mein Einstieg in die Reise zurück zu mir – wer bin ICH eigentlich selbst? Gab es da eigentlich noch mehr, als das was ich mein Leben nannte, scheinbar nirgends ankam und doch nicht weiter wusste? Eines war mir jedoch klar – ich musste auf diese Frage meine Antwort finden! In mir? Doch wie findet man eine solche Antwort wirklich in sich? Wonach sucht man, wenn man diesen Zugang nicht mehr spürt?

Es war ein langer, schmerzvoller Weg, der viele Tränen kostete,  ich noch lange nicht angekommen bin und dennoch fühle ich mich jetzt immer mehr in mir zuhause. Ich spüre, da kommt noch soviel mehr und  ich bin auf dem richtigen Weg angekommen und begriff, dass ich diese Reise mit Dir teilen will, um Dir auf Deiner eigenen zu helfen. Jeder hat seine ganz eigene Reise sich ausgewählt und jeder von uns geht seinen ganz eigenen Weg und doch jemand von uns nicht gelernt, wie man diesen Weg wirklich geht, wie man das eigene Herz dabei mitnimmt und sich die Träumereien der Kindheit erhält. Lang genug war ich im Hamsterrad gefangen und breche nun aus dem, was mir nichts bedeutet aus oder entdecke daran wieder meine Leidenschaft daran. Lang genug habe ich versucht anderweitig, wie mit Essen und Schokolade diese innere Leere zu stopfen.

Manchmal scheint es, dass „man“ als Erwachsener neidisch auf die Unbeschwertheit der Kindheit  zurückschaut und der Freude am Spiel bei Kindern bewundert. Die volle Präsenz, ihr einnehmendes Strahlen und sich fragt, wann habe ich dies verloren und wie bekomme ich diese Unbeschwertheit zurück? Ich habe es bspw. als Kind geliebt durch den warmen Sommerregen zu tanzen und durch die Pfützen zu springen. Als Erwachsener unvorstellbar…

Zudem begriff ich, dass ich tief in mir eine andere Vorstellung von einer Gemeinschaft habe, als ich sie im Aussen fand und lebte. Ich suchte den Anschluss an andere Leute, nach Gemeinschaft und Verbundenheit und stand oft nur scheu in der Ecke. Ich wollte so gern über tiefgreifende, mich berührende Themen sprechen, doch wie sollte dies gehen, wenn ich weder erklären konnte, was ich fühlte noch mich getraut hätte, ein solches Thema wirklich anzusprechen. Es war doch soviel leichter, über die Themen des Gesprächspartners zu sprechen, über die „offensichtlichen“ Probleme, wo es keine Gefühle benötigte und ich mich nicht mit mir auseinandersetzen musste.

Und so war ich eher der stille Part in der Unterhaltung – zum Teil, weil ich nicht über mich sprechen mochte, es mir zu langweilig schien und zum anderen, da es mich einfach interessierte, was in den anderen vorging und oft die Leute nervte mit „Was denkst Du/ Was beschäftigt dich?“.  Ich war wohl schon immer ein guter Zuhörer und verstand in der Tiefe die Menschen und entwickelte mich, wie es meine Mom so schön sagte zum Seelentröster. Doch dies ist nicht, worum es mir wirklich geht. Ich möchte nicht nur trösten, sondern das Lachen und innere Strahlen bei meinem Gegenüber zum Vorschein bringen.

Daher lade ich Dich ein, lasst mich Dir helfen Deinen Kern zum Vorschein zu bringen und Dein Leuchten zu entfachen. Ich würde mich freuen, Dich auf Deiner Reise zu Dir selbst begleiten zu dürfen und Licht ins Dunkel zu bringen.

Es gibt diverse Tools dafür und dennoch geht es primär um die Herzensverbindung – das spüren und hinhören, um dich wieder mit dir zu verbinden.

Schreibt mich an, mit dem was Dir auf dem Herzen liegt und Dich nicht schafen lässt. Ich freue mich auf ein offenes Gespräch mit Dir.

Ich bin absolut davon überzeugt, dass wenn wir alle wieder mehr mit unserem Herzen verbunden sind und ihm folgen, wir eine Welt voll Liebe und Menschlichkeit erschaffen und im Einklang und Harmonie mit allem was uns umgibt leben können.

In Liebe, Daniela